Urgestein der Haller Sieder verstorbenHall. An Pfingsten 2010 werden die Haller Sieder nur mit Trauerflor feiern. Statt allzu fröhlicher Stimmung wird die Feierlaune schmerzlich getrübt sein: Wolfgang Denz, von 1984 bis 1997 Erster Hofbursche der Haller Siederschaft, ist am Donnerstag vor dem Fest im Alter von nur 59 Jahren gestorben. Dennoch hat der heutige Erste Hofbursche für ein "fröhliches Fest" plädiert. Denn das, so Rieger, sei wohl im Sinne von Wolfgang Denz, der nie ein Siederfest ausgelassen hatte. Doch Wolfgang Denz war nicht nur ein Festler, sondern auch ein Macher. Trotz seiner Krebserkrankung hatte er im Februar noch das Ehrenamt des Gelbinger Ortsvorstehers angenommen. "Net so viel schwätza - mehr macha" war das Motto von Wolfgang Denz. Er engagierte sich in vielen Gremien und Vereinen. 14 Jahre lang, bis ins Jahr 1997, war er Erster Hofbursche - an seiner Seite seine Frau Petra als Erste Hofdame. Auch danach blieb Wolfgang Denz dem Großen Siedershof treu - als stellvertretender Vorsitzender des Vereins Alt Hall, als Mitglied im Pfingstausschuss. Auch ohne Siederstracht wirkte er im Hintergrund, setzte sich etwa für die Siedenshütte ein. Fürs Kuchen- und Brunnenfest an Pfingsten organisierte er den Handwerkermarkt. "Ohne ihn würde der Große Siedershof heute nicht so gut dastehen." Die ganze Familie Denz ist mit den Siedern eng verbunden, die jüngere der beiden Töchter, Bianca, ist heutige Erste Hofdame. Wolfgang Denz stammt ursprünglich aus Stuttgart. Dort wurde er am 17. Februar 1951 geboren und hat die ersten Schuljahre dort verbracht. 1967 zog er mit seinen Eltern nach Hall, absolvierte nach der mittleren Reife eine Lehre als Radio- und Fernsehtechniker. Für vier Jahre verpflichtete er sich bei der Bundesluftwaffe, wurde dort zum Flugzeugelektroniker ausgebildet. Auch danach blieb der der Bundeswehr treu, engagierte sich in der Haller Reservistenkameradschaft, focht vor allem in den 70ern und 80ern, als dem Militärischen der gesellschaftliche Widerstandswind ins Gesicht wehte, manchen verbalen Strauß mit den Gegnern aus. Nach dem ersten beruflichen Job in der Haller Niederlassung der ANT wechselte Denz später zur Bausparkasse Schwäbisch Hall, wo er auch Betriebsrat war. Im Haller Gemeinderat, dem er seit 1994 angehörte, hat er sich sehr für die Ortschaften eingesetzt, war stellvertretender Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion. "Wolfgang war für mich in Hall ein Mann der ersten Stunde", sagt Halls SPD-Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim. Als er 1997 zum Stadtoberhaupt gewählt wurde, sei Denz einer der ersten gewesen, die ihm gratulierten. Auch im Gemeinderat habe er eng mit Denz zusammengearbeitet, ganz ohne parteipolitische Animositäten. Die beiden kannten sich gut, besuchten sich zu Geburtstagen. "Er war ein Macher und einfach ein klasse Typ", sagt Pelgrim voller Betroffenheit. Trotz seiner Krankheit, die er mitEifer bekämpfte, habe Wolfgang Denz stets nach vorne geschaut, Zuversicht und Lebensfreude ausgestrahlt. Die Trauerfeier für Denz findet am Mittwoch den26.05 2010 um 16.00 Uhr in St Michael in Hall statt. Quelle: Hallone Auch im Kreise unserer Arbeitsgemeinschaft hat sich Wolfgang Denz eingebracht und stand immer mit Rat und Tat bereit , wir werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren. Erfolgreiche Tagung im Kinderzech-Zeughaus in >Dinkelsbühl
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe an den historischen Kinder- und Heimatfesten interessierte Mitbürger. Unser Jahresprospekt 2010 liegt vor und kann bei uns unter der u.g. Adresse bestellt werden.
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Mit freundlichen Grüßen Präsidium der ARGE Schäferlauf Heidenheim findet nicht mehr statt!Nähere Informationen liegen uns derzeit noch nicht vor, allerdings handelt es sich bei dem Beschluss um eine eindeutige Mehrheitsentscheidung des Gemeinderates. Aus unserer Sicht ist der Umgang mit Tradition und Brauchtum fragwürdig. Bundespräsident Köhler verleiht Hans-Peter Mattausch Verdienstorden
Anlässlich des Internationalen Tages des Ehrenamtes hat Bundespräsident Köhler im Schloß Bellevue in Berlin den Präsidenten der Arbeitsgemeinschaft Hans-Peter Mattausch mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
Hier ein Auszug aus der Laudatio: Hans-Peter Mattausch Dinkelsbühl, Bayern Schon seit frühester Kindheit wirkte er in der Stadt Dinkelsbühl beim Heimatfest "Die Kinderzeche" mit. 1988 übernahm er mit 26 Jahren die Leitung des Zunftreigens, einer Tanzgruppe des Heimatfestes. Bis 1995 investierte er viel Zeit in diese Aufgabe, da stets lange vor dem großen Fest die umfangreichen Proben beginnen. Als Vorstandsmitglied des Festspiels, über das er auch zwei Bücher verfasste, ist er seit 1996 vor allem für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Zudem fungiert er als Präsident der Arbeitsgemeinschaft historischer Kinder- und Heimatfeste Süddeutschlands und zählt zu den Gründungsmitgliedern des Vereins "Brauchtumspflege Dinkelsbühl". Darüber hinaus engagiert er sich herausragend im sozialen Bereich, z. B. beim Bayerischen Roten Kreuz und in der Hospizgruppe Dinkelsbühl, sowie im kommunalpolitischen Bereich. Tagung in Memmingen Pressebericht Memminger ZeitungEhrenpräsident feiert 80 GeburtstagNäheres dazu finden Sie unter folgendem Link: http://www.szon.de/lokales/biberach/stadt/200909290159.html
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Mit freundlichen Grüßen Präsidium der ARGE Das Prospekt können Sie per E-Mail ( Überschrift) bestellen oder als Download (Jahresprospekt 2009 - 4,5 MB) beziehen Gefunden auf: http://www.brauchtumspflege.de/Aktuelles.107.0.html?&no_cache=1 |